Großbrand, Dachstühle und Scheune in Flammen (Einsatz Nr. 103 / 2003) [Foto]

Einsatzart: Großbrand, Dachstühle in Flammen
Alarmzeit: 27.10.2003 um 17:48 Uhr
Einsatzort: D-Heimerdingen, Hochdorferstraße
Eingesetzte Kräfte: Abt. Ditzingen TLF 16 (1-5), DL 23-12 (1-2), LF 16/8 (1-8), KdoW (1-1), LF 16 TS (1-5), RW (1-1), RW 2 (1-2), MTW (1-0), GW-T (1-2)
Abt. Heimerdingen LF 16/12 (1-8), LF 8 TS (1-8)
Abt. Hirschlanden TLF 16/25 (1-5), LF 8 (1-4)
Abt. Schöckingen LF 8/6 (1-8), MTW (1-8)
Feuerwehr Gerlingen DL 30 (1-2). MTW (1-0)
Feuerwehr Leonberg GW-AS (1-1)
Feuerwehr Ludwigsburg ELW 2 (1-1), MTW (1-2)
Kreisbrandmeister ELW (1-0)

www.feuerwehr-ditzingen.de/www.feuerwehr-ditzingen.de/ Pressemitteilung: Ein Großbrand zerstörte am Abend Teile eines denkmalgeschützten Gehöfts im Ditzinger Ortsteil Heimerdingen. Bei Alarmierung der Feuerwehr um 17:48 Uhr standen die Dachstühle von zwei Fachwerkgebäuden und eine Scheune bereits im Vollbrand, das Feuer drohte auf angebaute Gebäudeteile des 500 Jahre alten Bauwerkes überzugreifen.
Feuerschein und Rauchentwicklung wiesen den ersten Einsatzkräften aus Ditzingen und Heimerdingen bereits auf der Anfahrt den Weg zur Einsatzstelle. Von drei Gebäudeseiten und über die Drehleiter führten sie einen massiven Löschangriff durch, zur Unterstützung forderten sie Verstärkung aus Ludwigsburg, Leonberg, Gerlingen sowie den Stadtteilen Hirschlanden und Schöckingen zur Einsatzstelle nach. Unter der Führung von Kreisbrandmeister Arnd Marquardt setzte die Feuerwehr insgesamt 6 C-Rohre, 2 Wenderohre und 3 Wasserwerfer ein, 24 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen unter schwerem Atemschutz. Um 18:34 Uhr hatten sie den Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Nacht an. Wegen akuter Einsturzgefahr musste die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und ausgeleuchtet werden. Insgesamt waren die Feuerwehren mit 21 Fahrzeugen und 72 Kräften vor Ort. Weitere 10 Fahrzeuge mit 26 Einsatzkräften entsandten Polizei und Rettungsdienst zur Einsatzstelle.
Die Brandursache ist bislang nicht bekannt, nach Einschätzung der Polizei kommt eine vorsätzliche Brandlegung in Frage. Der Sachschaden beträgt vermutlich mehrere 100.000 Euro. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, zwei ältere Bewohnerinnen mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden während des Brandes durch einen Notfallseelsorger betreut.

27.10.2003

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