B5 - Turnhalle im Vollbrand (Einsatz Nr. 045 / 2012)

Einsatzart: B5 - Turnhalle im Vollbrand
Alarmzeit: 31.05.2012 - 17:40 Uhr
Einsatzort: Ditzingen, Gartenstraße
Eingesetzte Kräfte:
Abt. Ditzingen: Kdow (1-1), LF20-16 (1-8), DL30 (1-2), LF16 (1-8), GW-T (1-2), LF 16 TS (1-8)
Abt. Heimerdingen: LF 16/12 (1-8), GW-T (1-6)
Abt. Hirschlanden: TLF 16 (1-5), LF 8 (1-6)
Abt. Schöckingen: MZF (1-5), LF 8 (1-7)
FF Gerlingen: MZF (1-6), Kdow (1-1), TLF 16 (1-5), LF 16/12 (1-8), DL 30 (1-2)
FF Ludwigsburg: Kdow (1-1), AB ELW2, GW-Mess
FF Leonberg: GW-Atemschutz
stv.KBM: Kdow
Rettungsdienst: 1 LNA, 1 NA, KBL, Gruppe Betreuung akut, Leistungsmodule Führung, Transport, Betreuung & Logistik mit insgesamt 44 Kräften
Polizei: 40 Kräfte mit 17 Fahrzeugen, 1 Bussard
EnBW
Städt. Bauhof

Pressemitteilung: Sachschaden in Millionenhöhe entstand am Donnerstagabend beim Brand der Wilhelmschulsporthalle. Bei Schweißarbeiten an der Bitumenverwahrung des Daches hatte sich das Feuer zunächst unbemerkt über eine Dehnfuge ausgebreitet, bei der Alarmierung der Feuerwehr um 17:40 Uhr stand die Sporthalle bereits im Vollbrand.
Gleich nach Eintreffen der ersten Kräfte forderte der Ditzinger Abteilungskommandant Andreas Häcker Verstärkung aus allen Ortsteilen sowie einen weiteren Löschzug aus Gerlingen nach. Weitere Spezialfahrzeuge aus Leonberg und Ludwigsburg unterstützten bei Einsatzmaßnahmen. Das Wasser aus dem Hydrantennetz reichte zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung nicht aus, so dass die Feuerwehr zusätzlich zwei 400 Meter lange Leitungen zur Glems verlegte. Mit bis zu 6000 Litern Wasser pro Minute kämpften die 120 Feuerwehrleute in der ersten Stunde gegen die Flammen. Starke Wärmestrahlung gefährdete angrenzende Gebäude und Einsatzfahrzeuge, Fensterscheiben, Rollläden sowie Kunststoffteile an parkenden Fahrzeugen wurden durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Mit mehreren Riegelstellungen verhinderten die Einsatzkräfte hier eine Ausbreitung des Brandes.
Durch starke Rauchentwicklung bestand in der Frühphase eine zusätzliche Gefahr für die Anwohner. Auf der Autobahn 81 kam der Verkehr durch Sichtbehinderungen kurzzeitig zum Erliegen, vier Mehrfamilienhäuser mussten zur Sicherheit geräumt werden. Bei Messungen in den am stärksten betroffenen Wohngebieten waren jedoch keine erhöhten Schadstoffwerte festzustellen. Über Rundfunkdurchsagen wurden die Bewohner sicherheitshalber zum Schließen von Fenstern und Türen aufgefordert.
Nach einer Stunde hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle, Nachlöscharbeiten dauerten bis Mitternacht. Trotz des massiven Löschangriffs brannte das Gebäude vollständig nieder, die über 30 Jahre alte Sporthalle muss abgerissen werden. Personen kamen bei dem Großfeuer nicht zu Schaden.


Fotoserie siehe Link

01.06.2012

Weitere Informationen

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