Kleinbrand, Rauchentwicklung Klinik Schillerhöhe (Einsatz Nr. 48 / 2009)

Einsatzart: Kleinbrand, Rauchentwicklung Klinik Schillerhöhe
Alarmzeit: 10.06.2009 - 06:54 Uhr
Einsatzort: Gerlingen, Klinik Schillerhöhe
Eingesetzte Kräfte:
Abt. Ditzingen: KdoW (1/1), LF 20/16 (1/8), DL 30 (1/2), LF 16-TS (1/8)
Abt. Schöckingen: MZF (1/6)
Freiw. Feuerwehr Gerlingen: KdoW (1/0), LF 16/12 (1/5), DL 30 (1/2), TLF 16/25-1 (1/5), MZF (1/3),
TLF 16/25-2 (1/5)

Pressemitteilung der Feuerwehr Gerlingen:Großalarm für zahlreiche Rettungskräfte hieß es am Mittwoch morgen um kurz vor 7 Uhr. In einer Klinik auf der Schillerhöhe kam es zu einer unklaren Rauchentwicklung in mehreren Bereichen. Die Ursache konnte erst nach umfangreichen Suchmaßnahmen gefunden werden. Verletzt wurde niemand.
Um kurz vor 7 Uhr wurde am Mittwoch morgen die Gerlinger Feuerwehr über die automatische Brandmeldeanlage zu einer Klinik auf die Schillerhöhe gerufen. Bereits auf der Anfahrt teilte die Leitstelle mit, dass es sich um eine bestätigte Rauchentwicklung handle, wie ihm parallel über Notruf 112 mitgeteilt wurde.
Daraufhin wurde von Einsatzleiter Schopf umgehend die Führungsgruppe Ditzingen-Gerlingen nachalarmiert.
Beim Eintreffen auf dem Klinikgelände drang Rauch aus einem Schacht sowie aus dem Dachbereich des OP-Traktes, woraufhin auch der Löschzug aus Ditzingen nachalarmiert wurde. Zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz erkundeten das Untergeschoss des Objekts. Parallel dazu wurde mit der Gerlinger Drehleiter der Dachbereich kontrolliert. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt immer noch völlig unklar war, wurden Messungen mit tragbaren Mehrgasmessgeräten durchgeführt, um eventuellen chemischen Dampf ausschließen zu können. Schließlich wurde ein Trupp im Untergeschoss fündig: In einer Verteilerzentrale für "Sterildampf" war ein Rohr geborsten, welches den Dampf durch sämtliche Ritzen drückte.
Im Bereich des unteren Parkplatzes wurde von der Führunsgruppe Ditzingen-Gerlingen die Einsatzleitung aufgebaut und der Einsatzleiter von dort aus wesentlich unterstützt. Desweiteren wurde hier der Bereitstellungsraum von Feuerwehr und Rettungsdienst eingerichtet und koordiniert.
Die Zusammenarbeit klappte absolut reibungslos, was wohl auch auf die regelmäßigen gemeinsamen Übungen zurückzuführen ist.

10.06.2009

Weitere Informationen

http://www.feuerwehrgerlingen.de

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