Schwere Schäden durch "Lothar"
26.12.1999
Nach dem Weihnachtsorkan machen sich auch im Strohgäu die Helfer an die Aufräumarbeiten
Aufräumen nach dem großen Sturm: Während sich das Orkantief "Lothar" gestern in Richtung Osten verabschiedete, machten sich im Strohgäu die Helfer von Feuerwehr, Polizei und Forstämtern daran, die Schäden zu beseitigen und eine erste Bilanz zu ziehen.
Zurück zur EinsatzübersichtNach Angaben der Polizeidirektion Ludwigsburg wurden beim schlimmsten Sturm seit Orkan "Wiebke" im Kreisgebiet 21 Personen verletzt. Umgestürzte Bäume und herabhängende Stromleitungen führten zu zehn Verkehrsunfällen, zahlreiche Straßen im Kreis waren gesperrt, viele Aussiedlerhöfe und einige Gemeinden waren am Sonntagnachmittag ohne Strom.
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Relativ glimpflich sei der Orkan in Ditzingen abgelaufen, sagt Feuerwehr-Pressesprecher Dr. Andreas Häcker. 40 Einsätze zählte er am Sonntag, vor allem die Kreisstraße zwischen Heimerdingen und Rutesheim
wurde zum Sorgenkind: In diesem Bereich waren mehr als 50 Bäume über die Straße gestürzt.
Außerdem musste die Wehr zwei Keller auspumpen und zu mehreren Aussiedlerhöfen die Stromzufuhr wieder herstellen, da Bäume auf die Leitungen gefallen waren. In Heimerdingen haben umgeknickte Bäume auf dem Friedhof zahlreiche Gräber beschädigt. Außerdem sind mehrere Gewächshäuser zerstört, so Ortsvorsteher Fritz Loser.
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Leonberger Kreiszeitung