Tödlicher LKW-Unfall auf der A 81
05.04.1993
Ein schwerer Unfall ereignete sich am Montag, dem 5.4. auf der A 81 Richtung Leonberg. Ein mit Holz beladener Lastzug führ aus noch ungeklärter Ursache ungebremst auf einen Sattelzug auf der verkehrsbedingt im Schritttempo fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Sattelauflieger des vorderen Lastzuges 45 Meter weiter. Sekunden später prallte noch ein dritter Lastzug auf die beiden verunfallten Fahrzeuge.
Zurück zur EinsatzübersichtDas Führerhaus des zweiten Fahrzeuges wurde bei der Kollision total zusammengedrückt, der Fahrer kompliziert eingeklemmt. Eineinhalb Stunden lang bemühten sich 19 Angehörige der Feuerwehren aus Ditzingen und Leonberg um die Befreiung des Fahrers. Mit vier Sätzen hydraulischer Rettungsgeräte, Seilwinden, Trennschleifern und eine Spezialsägen konnten sie den Fahrer trotz intensiver Bemühungen nur noch tot aus seinem Fahrzeug befreien.
Während der technischen Rettung versuchte die Mannschaft des Rettungshubschraubers Christoph 41 vergeblich Kreislauf und Atmung des Patienten zu stabilisieren.
Nach der Befreiung des Verunfallten banden die Einsatzkräfte noch großflächig die ausgelaufenen Betriebsstoffe, ein beschädigter LKW-Tank musste abgepumpt werden.
Die Einsatzmassnahmen erforderten eine fast dreistündige Vollsperrung der A 81, den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 440.000 Mark.
Eingesetzte Kräfte der FFW Ditzingen:
ELW 1 (1-1)
TLF 16 (1-5)
RW 2 (1-2)